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1. Ein Zukunftsaspekt des ländlichen Dorfes Stadtflucht und Landflucht sind zu festen Begriffen geworden. Die einen flüchten aus der Stadt - niedrige Mieten, die Hoffnung auf bessere Lebensqualität, eine intakte Umwelt, soziales Gefüge winken im Dorf. Die andern drängen in die Stadt - bessere Arbeitschancen, bessere Ausbildungschancen, höherer Freizeitwert verlocken in der Stadt.
Die Folge: Unzufriedenheit und Enttäuschung allerorts, verödende Dorfgemeinden, Schlafgemeinden, verheerendes Verkehrsaufkommen, ein korrodierendes soziales System. Verlagerung von Kommunalabgaben, Überforderung, Identitätsverlust. Ratlosigkeit.
Es muss etwas geschehen.
Das iDorf ist ein intelligenter, zukunftsorientierter Ansatz, viele Probleme zu mildern, Abwanderung zu stoppen, attraktive, lebbare Strukturen zu schaffen.
Wohnen und Arbeiten in einer selbst mitbestimmten Umgebung.
Der alte Gedanke vom Quartier, von der autonomen Struktur wird mit modernsten Mitteln neu belebt. Generationenübergreifende Sehnsüchte werden gemeinsam realisiert.
Das iDorf. Ein europaweites Zukunftsprojekt. zurück 2. WAS ist das iDorf? Die Dörfer haben eine im Kern intakte Infrastruktur, sind aber von Zeiterscheinungen bedroht: Abwanderung der jungen, qualifizierten Arbeitskräfte, Überalterung, Verlust von Gewerbe und Handel, Schule und Ausbildung. Die stärkste Bedrohung ist aber der Verlust von Identität und Identifikation. Die Gemeinde degeneriert zum Schlafdorf; das soziale Netz wird zunächst gelockert, ehe es zerfällt. Mit der Arbeitslosigkeit steigt die Ausweglosigkeit aus dieser rasant beschleunigenden Spirale.
Das iDorf schafft neue Arbeitsplätze im telematischen Bereich.
Immer mehr Firmen lagern immer mehr Arbeitsplätze aus, Heimarbeitsplätze entstehen, die ungenügend dafür ausgerüstet sind. Die Telearbeit ist, ob das der einzelne wahrhaben will oder nicht, ein wesentliches Arbeitsmodell der Zukunft. Für viele Gemeinden kann jetzt die Entscheidung über ihre zukünftige Attraktivität fallen. Das Phänomen an sich ist nicht neu. Im 19. Jhdt. war die Entscheidung für oder gegen einen Bahnhof eine Entscheidung für oder gegen die Zukunft. Im 20.Jhdt. bedeutete der Autobahnanschluss eine Weichenstellung für Gewerbeansiedlung. Im 21. Jhdt. geht es um den Anschluss an die Datenautobahn. Virtuelle Arbeit schafft - und braucht! - reale Lebenssituationen. Im iDorf entstehen Wohn- und Arbeitsräume. Die von Grund auf neue Ansiedlung unter vollständiger Einbeziehung der Erfordernisse der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts bietet die Möglichkeit, die Integrität von Wohnen und Arbeiten, den Quartiergedanken, wieder herzustellen. Junge, hochqualifizierte Familien haben Grund und Möglichkeit, sich im ländlichen Umfeld dauerhaft anzusiedeln. Die von Arbeitsmarktpolitik und wirtschaftlichen Interessen begünstigte Ansiedelung führt dazu, dass dem Ursprungsort das iDorf eingefügt wird - der Zuzug hoch motivierter, interdisziplinär geschulter Menschen, die nicht nur eine intakte Struktur suchen, sondern auch selbst an ihrer Entstehung mitwirken wollen. zurück
3. WER ist das iDorf? Das iDorf entsteht aus einer Projektstudie der Europäischen Union. In einer ersten Stufe erarbeiten international zusammengesetzte Teams von hochqualifizierten Fachleuten der verschiedensten Sparten vor Ort im Zusammenwirken mit der Gemeinde die Kriterien der zukünftigen Ansiedelung. Diese Teams sind europaweit vernetzt, so dass die Erkenntnisse der in ihrer Problemlage vergleichbaren Standorte zu einem internationalen Problem- und Lösungskatalog zusammengeführt werden. Jeder einzelne Standort profitiert von den Erkenntnissen aller anderen. Im Rahmen dieser Maßnahme gilt ein hohes Maß an Aufmerksamkeit den regionalen Besonderheiten. Das iDorf ist kein Fremdkörper einer globalisierten Struktur, sondern ein Instrument zur Weiterentwicklung der bestehenden Gemeinde - Kompass und Vehikel auf dem Weg in die Zukunft.
Das iDorf sind die Menschen, die daran teilhaben; die Technologien, die dafür eingesetzt werden. Das iDorf ist die Summe der Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung auf der einen Seite, regionaler Verankerung und traditionsbewussten Umgangs mit der Zukunft auf der anderen. Das iDorf ist die Summe der Phantasien von Menschen unterschiedlicher Generationen, Ausbildung und Herkunft zu einem gemeinsamen Lebensprojekt. Das iDorf ist ein offener Ort mit selbstbewusster Identität. Das iDorf bietet den ursprünglichen Einwohnern die Chance, an der Zukunft teilzuhaben, ohne die eigenen Strukturen verlassen zu müssen.
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4. WAS unterscheidet das iDorf vom herkömmlichen Dorf? Fast nichts und fast alles.
Äußerlich betrachtet bedeutet iDorf die Erweiterung einer Gemeindestruktur um einige hundert Einwohner mit allen damit verbundenen Konsequenzen. Neue Häuser werden errichtet, neue Geschäfte entstehen. Mit dem Zuzug junger Familien entsteht (wieder) der Bedarf an Kindergarten und Schule, Kirche und sozialen Zentren. Die Einheit von Wohn- und Arbeitsplatz bedeutet tagtägliches Leben in den Straßen und auf den Plätzen, statt Verödung und Wochenendnutzung.
Bei sämtlichen neu zu schaffenden Einrichtungen wird modernste Technologie miteinbezogen. Das bezieht sich nicht nur auf die Vernetzung der Gebäude mit sämtlichen notwendigen technologischen Infrastrukturen, sondern auch auf den Umgang mit Ökologie, Energie, Bauen. Aufgrund der Standortwahl wird Holz eine wesentliche Rolle spielen - als Baumaterial wie als Energieträger. Zeitgenössische Architektur im Zusammenspiel mit regionalen Gegebenheiten und Traditionen schafft keine Fremdkörper, keine abgeschlossene Zusatzsiedlung, sondern eine integrierte, identitätsstiftende Plattform.
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5. WAS bewirkt das iDorf? Das iDorf schafft Chancengleichheit, wo die Möglichkeiten herkömmlicher Strukturpolitik erschöpft sind. Das iDorf schafft für den Standort überregionale Aufmerksamkeit und Vermarktungsmöglichkeiten. Das iDorf schafft Zukunftsperspektiven. Das iDorf schafft die Grundlagen für den menschenwürdigen Umgang von Generationen. Das iDorf schafft die Basis für die Wiederherstellung intakter Strukturen.
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6. WER trägt das iDorf? Das Münchener Unternehmen Regionetz GmbH hat eine ausführliche Konzeption erarbeitet, wie sein Konzept iDorf in einem Projekt Alp-i-Ville im Rahmen des EU-Förderprogrammes INTERREG III B, Alpine Space, umgesetzt werden kann. Im Fördergebiet soll an vier Standorten das Projekt Alp-i-Ville realisiert werden. Das Unternehmen hat unter Mitarbeit einer Reihe kompetenter Fachleute den entsprechenden Antrag gestellt und fristgerecht bei der zuständigen Stelle eingereicht.
Die vielen Aspekte, Chancen und Konsequenzen des Konzepts iDorf finden Sie unter:
7. Kontakt
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Adolf Jändl Regionetz GmbH Cherubinistraße 2 80803 München Tel: +49 89 30 21 80 Fax: +49 89 30 79 87 09 Mobil: +49 171 232 5038 jaendl@regionetz-online.de
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