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Lernstatt




1. Die Situation
Viele schwachstrukturierte ländliche Räume haben große Schwierigkeiten ihre ökonomische, soziale und ökologische Infrastruktur zu stabilisieren und zu verbessern. Während sich durch Individualisierung, Globalisierung und Digitalisierung die Rahmenbedingungen der Regionalentwicklung dramatisch verändern, laufen die Kommunikations- und Entscheidungsprozesse nahezu unverändert in den traditionellen Formen und Strukturen weiter.

Wenn dieser Trend zur passiven Sanierung mit herkömmlichen Methoden weiter anhält, können die endogenen Potentiale der Bürger nur bedingt entfaltet und in die nachhaltige Regionalentwicklung einbezogen werden.

                                                                         
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2. Das Problem
Die Möglichkeiten zur Nutzung neuer telematischer Anwendungen sind zu wenig bekannt, der Zugang zur Qualifizierung im Umgang mit den neuen Techniken ist für viele Bürger zu ortsfern und aufwendig. Globale und lokale Informationsangebote, neue Formen der Arbeit wie Onlinekommunikation, Telearbeit und -kooperation, werden von den regionalen Akteuren überhaupt nicht, oder nur unzulänglich genutzt.

                                                                         
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3. Das Ziel des Projektes
Durch eine effektive Nutzung der Telematik sollen die Entwicklungsprozesse der Region erheblich verbessert und beschleunigt werden. Jeder Bürger und jeder Mitarbeiter in den kleinen und mittleren Unternehmen der Region soll mit dem Computer in Online - Netzwerken so selbstverständlich umgehen können wie mit dem Telefon. Sie sollen Computernetze nutzen für:

 • Telearbeit (weniger Pendler, höhere Effizienz ) 
 •

Lokale und globale Informationsgewinnung und Wissenstransfer für private und berufliche Interessen (Wissensmanagement, Selbstlernkompetenz ) 

 •

Bildungsnetzwerke (Telelearning, Computer- based- Training, Arbeitsprozesse als Lernprozess) 

 •

Regionale Netzwerke aus Bürgern, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Interessenvertretern zur gemeinsam getragenen Entwicklung ihrer Region (Bottom up Ansatz, Agenda 21) 

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4. Besondere Zielgruppen sind
 -Der Bürger als Privatmann
 -Der Bürger als Vereinsmitglied oder in einer Funktionärsrolle auf 
  ehrenamtlicher Basis (Sport, Senioren, Feuerwehr, Jugendgruppen, 
  Senioren usw.).
 -Kleinunternehmen (Bäcker, Metzger usw.)

Dazu muss die Ausstattungsdichte mit leistungsfähigen Netzwerkgeräten, die Leitungskapazität bis in die einzelnen Haushalte, und die Medien- und Kommunikations-kompetenz schnell und flächendeckend erhöht werden. Der Zugang zur Qualifizierung muss ortsnah, bürgergerecht und ohne Termindruck ermöglicht werden. 

                                                                         
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